Torffreie Blumenerde für umweltbewusstes Pflanzen - Foto: www.lbv.de
Für den Erhalt von Mooren: Erde ohne Torf - Foto: www.nabu.de
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Ein Herz für moore - mit torffreier Blumenerde

Herkömmliche Blumenerde enthält Torf, dessen Abbau zahlreiche Moore zerstört. Mit torffreier Erde kann jetzt jeder einen "grünen" Daumen beweisen.

Die wenigsten Hobbygärtner wissen, dass sie mit dem Kauf von herkömmlicher Erde zur Zerstörung von Mooren beitragen. Denn die meisten Blumenerden bestehen überwiegend aus Torf – ein Stoff, der in Mooren über viele Jahrtausende heranwächst und somit viel zu wertvoll ist, um ihn nach nur einem Sommer im Pflanzenkübel einfach wegzuwerfen.

Doch der Abbau von Torf hat noch weitere Nachteile: Mit der Zerstörung von Mooren geht auch der Verlust wertvoller Lebensräume einher. Außerdem werden beim Abbau eine Menge schädlicher Klimagase freigesetzt.

Allein in Deutschland wurden für den Freizeitgartenbau bereits 30.000 Hektar Moor zerstört.

Allerdings muss keiner auf die Blütenpracht am Balkon verzichten: Torffreie Mischungen aus Grüngutkompost, Rindenkompost, Holz- oder Kokosfasern eignen sich für unsere Pflanzen genauso gut und sind mittlerweile auch in fast allen Gartencentern und Baumärkten erhältlich. 

Tipp: Viele Recyclinghöfe, Kompostwerke oder Abfallentsorger bieten torffreie Erde in Form von Kompost häufig sehr günstig oder sogar gratis an.

Wer keine Lust auf Schleppen hat, kann sich die torffreie Erde übrigens auch nach Hause liefern lassen, zum Beispiel mit dem Biogartenversand.(www.biogartenversand.de). Noch einfacher geht’s nur mit dem eigenen Komposthaufen im Garten.

Quellen:

www.bund.net

www.lbv.de

 

 

 

Umweltbewusst pflanzen mit torffreier Erde - Foto: www.nabu.de
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